Kirche
 

Kirche

Ein Haus der Gastlichkeit...

... ist unsere Schluchterner Kirche - auch wenn man es dem Gebäude von außen nicht immer gleich ansieht. Die Gastfreundschaft hat Tradition - schließlich steht die Kirche auf dem Boden der einstigen Gastwirtschaft "Zum Rößle".

Da die alte Kirche zu klein geworden war, hatte man sich im vorletzten Jahrhundert zum Neubau der Kirche für dieses Grundstück entschieden. 1843 wurde mit dem Bau des jetzigen Kirchengebäudes begonnen, 1846 konnte die neue Kirche eingeweiht werden.

In den Jahren 1964/65 wurde die Kirche gründlich renoviert. Dabei verschwand "die alte Malerei, die in ihrer Ornamentik und Farbgebung etwas eigenartig, aber als Beispiel sakraler Baugestaltung im Jugendstil nicht unbedeutend war"; (so L. Lidl in "1200 Jahre Schluchtern").

Auch wenn diese künstlerische Kuriosität der Renovierung zum Opfer fiel - das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, wenn man in den Altarraum blickt:

Reformation verpflichtet...

Eine Kirche besteht nicht nur aus Steinen, sondern vor allem aus den Menschen, die in ihr Gottesdienst feiern. Deshalb ist unsere Kirche an ihrem 150. Geburtstag im Jahr 1996 nach dem Wittenberger Theologieprofessor Martin Luther benannt worden, der durch sein Leben und seine Schriften seit 1518 die Reformation der christlichen Kirche in Gang setzte.

Dass der Mensch sein Heil vor Gott und die Vergebung seiner Schuld nicht durch irgendwelche Werke erkaufen kann, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus gerecht wird, war das Zentrum seiner Lehre und ist bis heute der Kern des evangelischen Glaubens.

In diesem Glauben feiern wir Gottesdienst - jeden Sonntag um 10 Uhr.
Sie sind herzlich dazu eingeladen!

 

   

Peruanische Gruppe ARPAY zu Gast in der Martin-Luther-Kirche

Durch die jahrelangen bestehenden privaten Kontakte von Pfarrer Ellinger und seiner Ehefrau Kornelia gastierte die peruanische Gruppe ARPAY nach 2006 und 2009 bereits zum dritten Mal in unserer Martin-Luther-Kirche. Die zahlreichen Gottesdienstbesucher konnten sich wieder einmal an einem etwas anderem Gottesdienst erfreuen.

Die in spanisch gesungenen Lieder der im Jahr 1984 gegründeten Gruppe handelten von dem Glauben der Musiker und ihren Erfahrungen mit Jesus Christus. Für die Übersetzung war Ingrid Reyes zuständig, die aus Bad Wildbad stammt und mit César, dem Bruder des Gründers und Leiters der Gruppe José, verheiratet ist.

Viele Gottesdienstbesucher verweilten beim anschließenden Ständerling vor der Kirche, bei dem die Gruppe noch weitere Kostproben ihres Liedgutes zum Besten gaben. Beeindruckend waren die vielen verschiedenen Musikinstrumente, die fast alle von den Gruppenmitgliedern selber angefertigt wurden.

Am Ende konnten wir der Gruppe insgesamt 577,52 Euro überweisen. Der Gesamtbetrag wurde beim Gottesdienst und dem anschließenden Ständerling gespendet.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich bedanken!